Und Sonst So

Cologne Cookies Club 2016

Die kalte Jahreszeit hat ja auch so ihre Reize. Beispielsweise kunterbunte Herbstwälder, klare Luft, Schneelandschaften und… der Cologne Cookies Club! Traditionell spielen in meiner Familie nämlich Kekse (oder per Definition besser Plätzchen) in der Vorweihnachtszeit eine große Rolle. Bei uns werden nämlich jedes Jahr Gewürzspekulatius nach einem alten Familienrezept gebacken. Außerdem treffe ich mich seit nunmehr fünf Jahren immer Ende November mit 11 tollen Frauen zum Cologne Cookies Club. Hier findet ihr die Blogpost von 20122014 und 2015 – ich gehe mal davon aus, ihr seit neugierig, oder?

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Die diesjährige “Ausbeute”

Aber was ist der Cologne Cookies Club? Ganz einfach: 12 Frauen treffen sich einmal im Jahr – immer im November. Jede Frau backt eine Sorte Kekse und bringt davon 13 Tüten mit je 12 Keksen zu unserem Treffen mit. Nach einem großen Hallo, wildem Durcheinander-Gequatsche und natürlich einer ausführlichen Stärkung (ok, ein bisschen Alkohol ist auch im Spiel) stellt jede von uns schließlich ihre Kekssorte vor. Außerdem erzählt sie den anderen, wie es ihr im letzen Jahr ergangen ist und was in ihrem Leben alles passiert ist. Danach bekommt jede der 11 anderen Damen eine Tüte der Kekse. Anschließend wird eine weitere Tüte zum Probieren auf einen großen Teller geschüttet und eine kommt in einen Korb, der später einem Obdachlosenheim gespendet wird. Danach ist die Nächste an der Reihe. Usw.

Kurz zusammengefasst wird den ganzen Abend im Grunde genommen “nur” gegessen, getrunken, gequatscht und gegackert. Einfach HERRLICH. Worum es 2016 ging und was uns zwölf im letzten Jahr alles passiert ist? Details gibt es natürlich keine (“Was im Cookies Club passiert, bleibt im Cookies Club” – ihr wisst Bescheid), aber ein bisschen was habe ich wieder notiert.

Ein paar Stichworte zum letzten Jahr der Cologne Cookies Club Damen

20161126_163944000_iosAchterbahnjahr, Feuer-Affe, Umzug, Airbnb in Belgien, 50er Geburtstag, 60er Geburtstag, alte Freunde, pubertierende Jugendliche und junge Erwachsene, Familiendramen, Projektpausen, Entspannt ganz ohne Joga, Vitamin-B-Spritzen, 5 gerade sein lassen, Leichtigkeit, “apropos Poppen”, 48jährige Dates die sich als 56jährige herausstellen, katholische Krankenhausseelsorger, Weltpolitik, Flüchtlinge, Nachtdienst-Befreiung und Backen ohne Johanniskraut.

Und… WIR HABEN EIN BABY!!! Die liebe Cornelia brachte nämlich die 4 Wochen alte und oberniedliche Mathilda mit. Die süße Maus hat zwar den Großteil unserer Gespräche schlafend verpasst, war aber stets im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Alles alles Gute auf diesem Weg nochmal an die junge Familie und herzlichen Glückwunsch zum Wunschkind. Die Überraschung ist dir geglückt (tatsächlich ahnte KEINE von uns etwas) und es wird schwer werden, das 2017 zu toppen.

Mädels – ihr seit die Besten! Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, auf eure spannenden Geschichten, haarsträubenden Erlebnisse, bewegenden Momente sowie auf die besten Kekse ever!

Die 🍪 Cookies Edition 2016 🍪

Die Kekse Cookies Plätzchen vom Cologne Cookies Club 2016

(von links)

  • Amarenakekse von Ina (Rezept)
  • Schokokekse von Cornelia (Rezept)
  • Nussecken von Cathrin (Rezept)
  • Zimtsterne von Martina (Rezept)
  • Elisenlebkuchen von Katja
  • Pasta Di Mandorle von mir (Rezept siehe unten)
  • Lebkuchen von Anuschka
  • Kokosmakronen von Constanze (Rezept)
  • Nutellakekse von Kirsten (Rezept)
  • Engelsaugen von Sonja (Rezept)
  • Heidesand von Elvira
  • Cantuccini von Lisa (Rezept)

Damit ihr nicht immer nur die tollen Fotos ansehen müsst, könnt ihr ab sofort ebenfalls vom Cologne Cookies Club profitieren. Darum werde ich im Laufe des Jahres monatlich eins unserer “Edition 2016” Rezepte hier im Blog veröffentlichen. Zum Nachbacken (und auch für uns als Rezeptarchiv)! Los geht es mit meinem (und ab Januar ’17 folgen dann monatlich die nächsten 11).

Pasta di Mandorle – Meine Cologne Cookies Club Edition 2016

Meine diesjährige Verpackung - Papiertüte im Bondage-Style.

Meine diesjährige Verpackung – Papiertüte im Bondage-Style.

3 Eiweiß
175 g Zucker
250 g gemahlene Mandeln (ohne Schale)
3 – 4 Tropfen Bittermandelöl
1 Päckchen Orangenabrieb
Puderzucker zum Wälzen
Ganze Mandeln zum Verzieren

Die Eiweiß zu Schnee schlagen. Anschließend den Puderzucker langsam einrieseln lassen und unterschlagen – der Eischnee soll am Ende schön glänzen. Zum Schluß das Bittermandelöl, den Orangenabrieb und die Mandeln unterrühren. Dadurch entsteht ein zäher, klebriger Teig.

Jetzt aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen. Dazu etwas Puderzucker in die Handfläche geben und mit einem Teelöffel einen Klecks Teig darauf geben. Schließlich den Teig vorsichtig auf dem Puderzucker zu einer Kugel rollen, bis er vollständig und ruhig großzügig mit Puderzucker ummantelt ist (Achtung: Es ist eine wirkliche Schweinerei – nicht verzweifeln). Die Kügelchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Wenn das Blech voll ist, einfach in jede Kugel eine ganze Mandel drücken. Ihr könnt entweder Mandeln mit Schale oder die blanchierte Version nehmen. Die Kugel wird von der Mandel platt gedrückt und außerdem bekommt die Puderzucker-Kruste kleine Risse. Perfekt!

Den Backofen auf 170° C vorheizen und die Pasta di Mandorle ca. 12 – 15 Minuten backen. Sie sollten nicht zu braun werden, am Besten immer mal nachgucken. Dann sind sie am Ende schön weich und einfach perfekt zu einer Tasse Kaffee.

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Wo man mich noch findet:

5 Kommentare

  1. Super Jutta, toll zusammengefasst! Gut, dass du “kaputte Leben” rausgelassen hast !

  2. Jutta, herzlichen Dank für die super Zusammenfassung und deine lieben Wünsche!

  3. Lisa Ohliger

    Dank deiner wunderbaren Zusammenfassung (da hast du wirklich ein Händchen für!) konnte ich den Abend noch einmal im Schnelldurchlauf erleben. Die Idee alle Rezepte zu archivieren finde ich brillant! Liebe Grüße, Lisa

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