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Mit #myRembrandt auf dem Rheinsteig

Am letzten Freitag (18.07.) war es soweit. Bei sommerlichen Temperaturen von über 30° C (klaaaarrrr – dass es an dem WE, an dem ich eine Wanderung plane, richtig heiß werden muss) machte ich meine ersten Schritte auf dem Rheinsteig. Um noch vor der großen Mittagshitze im Wald verschwunden zu sein, marschierte ich schon um 8.00 Uhr in Bonn an der Kennedy-Brücke los. Bepackt mit 3 l Wasser, Brötchen, Teilchen, Energie-Riegeln, Lakritz-Bonbons, Wanderstöcken, Mücken- und Sonnenschutz, Pflastern, Hörbüchern von Jaques Berndorf und einem jungen Mann… #myRembrandt. Der hat es sich in meinem Rucksack gemütlich gemacht und wurde hervorgeholt, sobald es etwas zu sehen gab. Er hat bei diesen Gelegenheiten gerne mal die Aufmerksamkeit der Umstehenden auf sich gezogen *g. Aber ich denke, das ist er gewohnt. Mein übriges Gepäck wurde mir netterweise von Albert in mein Zielhotel vorgefahren. Von dort aus würde der liebe #myRembrandt nämlich seine Heimreise nach München antreten und meine Wechselklamotten und Toilettenartikel den Weg in meinen Rucksack.

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Rückblick 1

Das Ziel im Auge #Bonn-Oberkassel

Das Ziel im Auge (über Bonn-Oberkassel)

Meine persönliche Rheinsteig-Streckenlänge habe ich mir von einem Geocache vorgeben lassen. Und der Wandertag – Rheinsteig #1 sagte, wir gehen von Bonn nach Rhöndorf, ca. 25 km (es gibt da ganz unterschiedliche Etappenlängen-Empfehlungen – je nachdem, wo man guckt). Also los. Eine wirklich wunderschöne Strecke. Es ging allerdings auf und ab und auf und ab. Das wusste ich ja vorher schon… aber trotzdem… ich wollte es hier noch mal erwähnen :-). Bis zum Kloster Heisterbach ist mir das gar nicht so aufgefallen, aber dann folgten nacheinander der Petersberg, der Geisberg und der Drachenfels. Besonders unsympathisch waren diese Drachenfels-Touristen, die mit Flip-Flops den Berg hinauf sprangen, während ich mich mit Mühe und Not die letzte Steigung eines langen Tages hochschleppte *g (auf Bilder von mir wird an dieser Stelle aus Gründen verzichtet).

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Das Ziel rückt näher – Pause im Steigenberger Grand Hotel Petersberg

Trotz aller Strapazen war es ein toller Tag. Es gab herrliche Waldpassagen, tolle Ausblicke, leckeres Eis und kalte Getränke im Steigenberger Grand Hotel Petersberg (auch mit Wanderklamotten und völlig außer Atem vom letzten Anstieg ist man hier herzlich willkommen) und kurz vor der letzten Steigung zum Drachenfels im Milchhäusschen. Achtung: Der “letzte Bäcker” vor der Wildnis, der im Cache angegeben war, hatte leider geschlossen. Ich empfehle daher, sich auf solche Tipps nicht zu verlassen und die Wegverpflegung VOR Beginn beisammen zu haben (ich musste nochmal zurück *g).

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Schattige Waldwege.

Die Temperaturen von über 30° C waren erstaunlich gut auszuhalten – und wer mich kennt, der weiss, dass ich bei Hitze aus dem Jammern und Stöhnen nicht mehr raus komme (naja, war ja auch keiner da, bei dem ich Jammern und Stöhnen konnte…). Der Weg führte überwiegend durch schattige Wälder und aus dem Tal wehte mir ein stetiges Lüftchen um den Kopf. Aber – nichts desto trotz – war es sehr anstrengend und ich war unglaublich froh, als ich nach 27,1 km endlich das Hotel Weinhaus Hoff (Empfehlung!) erreicht habe.

Meinen Sonnen- und Mückenschutz habe ich stündliche erneuert – obwohl ich sicher bin, dass ich jeglichen Schutz bereits wenige Minuten nach dem Auftragen abgeschwitzt habe *g. Ein Küchenhandtuch am Gürtel hat mir gute Dienste geleistet. Mit ihm habe ich mir den Schweiß abgewischt und es bei jeder Rast (und ich habe JEDE Bank zur Pause genutzt) als Fächer benutzt. Beachtet: Es gibt nur zwei Gastronomie-Betriebe auf der Strecke – packt euch genug Wegzehrung und Getränke ein. Meine 3 l Trinkblase war leer – und ich hatte noch eine Flasche Apfelschorle dabei und habe an jeder Rast etwas Kaltes (mit Geschmack) bestellt.

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Jetzt mein “Ziel” von eben von der anderen Seite – ganz hinten sieht man Bonn. Jetzt nur noch der Abstieg nach Rhöndorf.

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Alte Buchen und saftige Wiesen.

Fazit: Tolle Strecke, anstrengende Steigungen und teilweise recht steile Abstiege. Unglaubliche Aussichten und herrliche Waldwege. Traumhaft. Am Ende des Tages spürte ich jeden Muskel im Körper. Und am nächsten Tag wieder auf den Rheinsteig? An diesem Abend konnte ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen… aber es sollte anders kommen 🙂

Den GPX-Track zur Tour findet ihr hier (1. Streckenabschnitt) und hier (2. Streckenabschnitt).
Für die Cacher unter euch… hier noch einige Caches, die direkt an der Strecke liegen. Ich habe die mitgenommen, die sich mir schnell gezeigt haben – für lange Sucherei hatte ich keinen Nerv (ohne Gewähr auf Vollständigkeit): GC26QX2, GC3EA3F, GC4E446, GC4VX72, GC4H98D, GC2WM0G, GC24V88, GC1A78H, GC32NGB, GC4Q305, GC4Q3A8.

WP_20140718_021Für die Statistik:
27,1 km
6 Stunden 56 Minuten in Bewegung
4 Stunde 26 Minuten Pause
3,9 km/h in der reinen Gehzeit
2,4 km/h inkl. Pause
Laut Reiseführer ca. 738 Höhenmeter und ca. 699 m Gefälle

Wo man mich noch findet:

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