Ausflüge

Bad Driburg feels well – Molekurlarküche und Wellness im Gräflicher Park Grand Resort

Hecken-Skulptur vor dem Haupteingang vom Gräflicher Park Grand Resort

Hecken-Skulptur vor dem Haupteingang vom Gräflicher Park Grand Resort

Gesponsert* “Bad Driburg feels well”. Unter diesem Motto steht das Blogger-Event, zu dem die Bad Driburger Touristik GmbH insgesamt fünfzehn Fashion-, Lifestyle- und Reise-Blogger eingeladen hat. Der illustre Haufen reist aus ganz unterschiedlichen Ecken Deutschlands an und trifft sich um 10.00 Uhr vor dem Festsaal des Gräflicher Park Grand Resort (Website). In diesem wunderschönen Wellness-, Spa- und Kurhotel mit vier Sternen und riesigen Parkgelände werden wir auch übernachten. Ich freue mich schon drauf und bin auf den Tag gespannt.

Website-Optimierung für Blogger

Blogger im Festsaal vom Gräflichen Grand Ressort Bad Driburg

Begrüßung im Festsaal vom Gräflicher Park Grand Resort durch Britta Pollmann und Katja Busch

Da Albert und ich am Vorabend ein paar Freunde in Gütersloh besucht haben und bei ein paar Gin-Tonic an der Hotelbar versackt sind, erreichen wir die Gruppe erst in letzter Minute. Noch schnell die Zimmerkarte und die WLAN-Keys abholen und los geht es. Unser erster Programmpunkt ist ein Workshop zum Thema “Website-Optimierung” mit Thorsten Ising. Als eine Beispielseite zur Analyse gesucht wird, melde ich mich freiwillig. Mit dem Ergebnis, dass mir eine ganze Reihe von Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Puuhh – das riecht nach Arbeit. So ein Blog befindet sich halt ständig in einem Verbesserungsprozess. Mal sehen, wann ich Zeit dafür finde, die Bilddaten zu verkleinern, die Keywords zu überarbeiten, die Themenwünsche meiner Leser zu recherchieren und Google Analytics zu installieren.

Nächster Programmpunkt: Essen und Networking

Caesar's im Gräflicher Park Grand ResortNach so viel Input brauchen wir dann alle eine Stärkung. Zum Glück war im Caspar’s, dem Restaurant im Gräflicher Park Grand Resort, bereits ein Buffet für uns vorbereitet. In der gemütlichen Atmosphäre eines englischen Landhauses ist hier für jeden etwas dabei und es können erste Kontakte zu den anderen Bloggern geknüpft werden. Einigen folge ich schon auf Twitter (leider twittern immer weniger… schade) und es ist toll, sich hier mal persönlich kennen zu lernen. Wir lassen es uns ganz in Ruhe schmecken, holen dann unser Gepäck aus dem Wagen und beziehen das Zimmer. Ganz in Ruhe. Frei nach dem Motto des Wochenendes “Bad Driburg feels well”… nur keinen Stress aufkommen lassen.

Zimmer im Gräflichen Park

Unser Zimmer 4205 im Gräflicher Park Grant Resort

Rundgang durch den englischen Landschaftspark

Piet Oudolf Garten im Gräflichen Park

Kristina Schütze geht voraus  zum Piet Oudolf Garten

Nach einem kurzen Powernapping (Albert und ich sind einfach zu alt für eine durchzechte Nacht) gibt es jetzt eine Parkführung mit Kristina Schütze, der Pressesprecherin vom Gräflicher Park Grand Resort. Man merkt richtig, dass der Park nicht nur ein “Job”, sondern eine Herzensangelegenheit der Eigentümer ist. Seit sieben Generationen ist das Gelände in Privatbesitz der Gräflichen Familie Sierstorpff. Aktuell leiten Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff  und Gräfin Annabelle den Gräflichen Park.

Unsere erste Station ist der Piet-Oudolf-Garten. Der international renommierte Gartenarchitekt hat einen wunderschönen Stauden- und Gräsergarten angelegt, der sich zwischen Juni und August in ein wahres Struktur- und Farbenspiel verwandelt. Von unterschiedlich hohen Grashügeln aus hat man immer wieder einen anderen Blick auf die Staudenpracht. Sicher spannend, das auszuprobieren. Leider sind die Stauden zur Zeit aber alle zurückgeschnitten und warten noch auf ihre nächste Saison. Statt dessen haben jetzt (Ende April) die 76.000 Tulpen, Narzissen und Muscaris, die Jaqueline van der Kloet zwischen die Stauden gepflanzt hat, ihre Zeit. Sie verwandeln jeden Frühling die Beete in ein Farbfeuerwerk aus Farben und Formen.

Tulpenshow im Gräflicher Park Grand Resort

Die Tulpenshow

Die Beziehungen der Grafenfamilie zum holländischen Königshaus sind eng

Unser nächster Stop ist eine Tulpenshow mit vielen historischen, ausgefallenen und seltenen Tulpensorten. Ein wunderschönes Farbenspiel, was mich neugierig macht. Woher kommt die enge Verbundenheit zu holländischen Gartenarchitekten und Tulpen? Ich erfahre von Kristina Schütze, dass die gräfliche Familie direkt mit dem holländischen Königshaus verwandt ist. König Willem-Alexanders Großvater, Prinz Bernhard zur Lippe-Biesterfeld (1911 – 2004), stammt mütterlicherseits aus der rheinischen Adelsfamilie von Francken-Sierstorpff. Spannend.

Blumenpracht im Gräflicher Park Grand Resort

Überall im gräflichen Park gibt es wunderschöne Blumenbeete

Wir gehen weiter und besuchen auf unserem Rundgang den Irrgarten, den Rosengarten und die Moorteiche. Wir erfahren etwas über den Aufenthalt des Dichters Friedrich Hölderlin im gräflichen Kurbad (heute übrigens das letzte Privatkurbad Deutschlands), gehen beim Damwild vorbei und probieren das wirklich sehr gewöhnungsbedürftige, eisenhaltige Heilwasser aus der Marcus-Quelle. Hier gibt es unheimlich viel zu entdecken. Kein Wunder, dass es viele Tagesgäste gibt, die nur kommen, um den Park zu besuchen.

Das Brunnehaus der Bad Driburger Mineralquellen

Das Brunnehaus der Bad Driburger Mineralquellen

Wellness und Medical Spa im Gräflicher Park Grand Resort

Ayurveda im Gräflicher Park Grand ResortDer nächste Punkt auf unserem heutigen “Bad Driburg feels well”-Programm ist eine absolute Premiere. Wir sind die ersten externen Besucher, die einen Blick hinter die Kulissen des neuen ayurvedische Therapiezentrums werfen dürfen. Schon bald kann man im Gräflicher Park Grand Resort individuell auf den Gast zugeschnittene Aufbau-, Anti-Stress, Abnehm- oder Entgiftungskuren im Sinne von Ayurveda buchen. Während seines Aufenthalts wird der Gast in den hellen und freundlichen Räumlichkeiten der ehemaligen Schönheitsklinik von einem hochqualifizierten Ayurveda-Team betreut. Ein interessantes Projekt, von dem uns mit soviel Begeisterung erzählt wird, dass wir alle gerne einen Aufenthalt hier buchen möchten. Leider lässt das bei den meisten von uns weder der Geldbeutel noch der Terminkalender zu.

Ghee-Lampe im Ayurveda Spa

So eine Ghee-Lampe wird in jedem Behandlungsraum leuchten

Weiter geht es mit Andrea Bickmann in das Moorbad des Kurbetriebs, der im Stil der 70er Jahre einen ganz eigenen Charme versprüht. Die eigenen Moorteiche des Anwesens haben wir ja eben schon besichtigt. Der hier gewonnene Rohstoff wird gereinigt, von einem Moorkoch aufbereitet, in die Wannen geleitet und fließt nach den Anwendungen über ein Leitungssystem wieder zurück in die Teiche. Hier regeneriert er sich sieben Jahre lang, um dann wieder in der Wanne zu landen. Spannend. Man kann sich auch eine Kaltmoor-Packung für zu Hause mitnehmen. Diese wird dann einfach im Kühlschrank aufbewahrt und wenn sie anfängt zu schimmeln, kann man das Moor auf die Pflanzen im Garten geben. Einen besseren Dünger findet man nicht.

Entspannen beim Gräflichen Ritual

Gerade als wir alle merken, dass unser Speicher voll ist und wir nicht mehr in der Lage sind, weitere Informationen zu verarbeiten, kommen wir zum angenehmen Teil des Tages. Im Vorfeld zur Veranstaltung durfte man sich aus einem großen Angebot eine Anwendungen zum Testen auswählen. Es gab Massagen, Moorpackungen, Yoga-Angebote und Spaziergänge. Ich habe mich für das Gräfliche Ritual entschieden. Eine 1,5stündige Ganzkörpermassage mit vorausgehendem Peeling.

Orchidee im Gräflicher Park Spa

Peeling der Bloggerhände

Die Bloggerinnen-Hände werden gepeelt

Dazu nur soviel: Es ist herrlich. Erst werde ich mit einem sanft peelenden Handschuh abge”schrubbt” und anschließend mit dem luxuriösen Öl der gräflichen Pflegelinie “Von Sierstorpff” massiert. Entspannung pur. Im Anschluß gibt es noch eine Kopfmassage mit dem belebenden Aromaduft Eau Dynamisante von Clairans. Aber nicht nur die Kopfhaut wird verwöhnt. Aufs Gesicht wird mir erst etwas Anti-Aging-Serum aufgetragen (oah – sehe ich doch so fertig aus? hihi) und dann ein feuchtigkeitsspendendes Gesichtsvlies aufgelegt. Ein bisschen Beauty Flash Balm zum Abschluß und das Abendprogramm kann kommen. Ich fühle mich wie neugeboren und bin bereit für das bevorstehende kulinarische Abenteuer.

Molekularer Abend im Hotel/Restaurant am Rosenberg

Auf dem Weg zum Abendessen zum Restaurant am Rosenberg

Auf dem Weg zum Abendessen

Molekulares Menü vom Hotel am Rosenberg

Unser molekulares Menü

Herrlich entspannt geht es um kurz nach sieben wieder runter zur Rezeption. Einer nach dem anderen treffen die Blogger ein und wir machen uns auf den Weg zum angekündigten kulinarischen Abenteuer. Geplant ist ein molekularer Abend im Hotel/ Restaurant am Rosenberg. Hmmm – bisher habe ich noch keine Erfahrung mit Molekularküche gemacht und bin sehr gespannt darauf. Mikroskope, flüssiger Stickstoff, Trockeneis und Zentrifugen kenne ich eher aus dem Chemieunterricht als aus der Küche. Spannend!

Das Menü hört sich schon mal toll an. Und auf den ersten Blick sieht es “ganz normal” aus. Im Laufe des Abends landen aber mit jedem Gang neue spannende und überraschende Dinge auf meinem Teller. Ich esse einen Sechuan Button, der auf meiner Zunge prickelt und meinen Mund betäubt. Es gibt Holunder-Kaviar, falsche Austern, geeiste Minze, Petersilienemulison und Erdbeerdrops.

Flying HirschUnd ich fange an zu qualmen. Der “Flying-Hirsch”-Drache ist eine Creme aus Red Bull und Jägermeister, die in flüssigem Stickstoff schockgefroren wird und sich im Mund zu einem wunderbaren Nichts und einer Menge Qualm verwandelt. Na gut, beim Essen dieses gefrorenen Gangs habe mich mir zwar  die Zunge und den Gaumen eingefroren, aber es war trotzdem klasse. Und es war ja auch nur für einen kleinen Moment :-). Ein tolles Menü, was ich von diesem Restaurant (nach meiner Vorab-Recherche) nicht erwartet hätte. Merkt es euch vor, wenn ihr mal in der Nähe seit.

Molekularküche Hotel am Rosenberg

Auch ein Genuss für die Augen. Unser molekulares Menü.

Blogger bei der Arbeit

Blogger bei der Arbeit

“Bad Dirburg feels well” – ein Tag nach meinem Geschmack

Kurz vor Mitternacht sind wir zurück im Gräflicher Park Grand Resort. Das Essen hat deutlich länger gedauert als vermutet und wir sind, nach dem umfangreichen Programm des Tages, ganz schön kaputt. Ein Absacker an der Bar fällt heute also aus. Die Gin-Auswahl werden wir wohl ein anderes mal in Augenschein nehmen müssen.

Der “Bad Driburg feels well”-Tag war wirklich spannend. Ich bedanke mich auf diesem Weg beim Orga-Team für die tolle Planung und die gute Betreuung.  Es hat Spaß gemacht, die vielen Blogger-Kollegen kennen zu lernen. Wir hatten wirklich viel Spaß zusammen und ich bin auf die ganzen Beiträge zum Wochenende gespannt. Nach einer tollen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück bin ich jetzt bereit für eine Wanderung. Zum Glück gibt es in Bad Driburg viele Möglichkeiten dazu. Ich habe mich für den Sachsenring entschieden. Eine schöne ca. 18 km lange Rundwanderung um Bad Driburg.

Ihr seit neugierig auf die anderen Blogger des Events und ihre Beiträge? Hier ein paar Links (sortiert nach Namen in alphabetischer Reihenfolge):

*im Rahmen der Blogger-Veranstaltung “Bad Driburg fells well” wurde ich von Bad Driburg Tourismus GmbH zu diesem Wochenende eingeladen.

Wo man mich noch findet:

7 Kommentare

  1. Hallo Jutta,
    da haben wir gemeinsam ja einiges erlebt – der Tag ist so dahingeflogen 🙂 . Vielen Dank für Deinen informativen Bericht! Schön, dass Du uns besucht hast! Auch für uns gab es einiges Neues zu entdecken und wir blicken zufrieden und glücklich auf ein Wochenende mit vielen netten Menchen zurück.
    Viele Grüße aus Bad Driburg
    Katja & das Team der Bad Driburger Touristik GmbH

  2. Hallo Jutta,
    bei Jenny habe ich auch schon einiges über das Blogger-Event gelesen, und bei dir finde ich jetzt so schön ausführlich einen Bericht über den Garten und den Spa- und Beautybereich. Ganz mein Ding!
    Die Fotos geben ebenfalls einen wunderbaren Einblick in das tolle Event.
    Herzliche Grüße,
    Annette

  3. Hey, ein toller Beitrag und man liest heraus, dass es dir sehr gut gefallen hat. Ich habe mich gefreut euch kennen lernen zu dürfen!
    Liebe Grüße!

  4. Der Tulpenpark hat uns auch sehr beeindruckt. Dein Foto von den farbenfrohen Tulpen mit den schönen Fachwerkgebäuden dahinter zeigt, wie gut sie in diese Umgebung passen. Ein sehr guter Bericht über unseren Aufenthalt im Gräflicher Park Grand Resort. Es hat uns gefreut, Dich kennen zu lernen.

    Herzliche Grüße,
    Monika

  5. hm, soll das “wirklich sehr gewöhnungsbedürftige Wasser” und der “ganz eigene Charme” des 70er-Jahre Kurbetriebs etwa heissen, dass das Wasser eklig war und der Kurbetrieb altmodisch? 😉 Wie dem auch sei, um die Massage beneide ich euch! In diesem Sinne viele Grüsse Der Gute Reisende!

    • Hihi – Stark eisenhaltiges Heilwasser schmeckt absolut furchtbar. Genauso schlimm wie schwefelhaltiges, allerdings riecht es in der Umgebung nicht. Ist aber ja auch eher ein Heilmittel als ein Genussmittel.

  6. Pinkback: Bad Driburg feels well: ein Wochenende im Gräflicher Park Grand Resort

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