Ausflüge

Die Mangart Höhenstraße – nichts für schwache Nerven

Der Raiber See
Auf dem Weg zur Mangart Höhenstraße liegt der Raiber See

Für den Weg von Berchtesgaden nach Slowenien (unserer zweite Urlaubsdestination) haben wir uns – nach einer Empfehlung vom lieben Patrick – für den Weg über den Predilpass entschieden. Zum einen können wir so noch einen kurzen Badestopp am Raiber See einlegen, zum anderen ist die Strecke einfach landschaftlich wunderschön.

So schrauben wir uns also Pass hinauf, als wir plötzlich ein Schild Richtung Mangart Höhenstraße (Website) sehen. Hmm – da war doch was. Hier sollen wir auf jeden Fall hinauf, hat Patrick gesagt. Also gut, Blinker rechts und rein ins Vergnügen. Die rund 12 km lange Straße führt den Mangart hinauf und ist sicher ein absoluter Traum für Motorradfahrer. Aber für Autos?

OMG – schon vor dem Kassenhäuschen der Mangart Höhenstraße kommen mir arge Zweifel, ob unser Auto nicht zu breit, zu lang, zu rot bzw. überhaupt völlig falsch für diese Straße ist. Diese ist an den meisten Fällen gerade mal breit genug für ein (!) Auto. Klar, es gibt immer mal wieder Ausbuchtungen, aber die sind entweder haarscharf am Abgrund oder 300 m hinter einem. Und ich HASSE Rückwärtsfahren. Auch die vielen Haarnadelkurve ohne wirkliche Sicht und der steile Abgrund an der Talseite (notdürftig mit vereinzelten Betonpöllern geschützt) flößen mir kein Vertrauen ein. Schnell das Lenkrad an Albert übergeben, denn… ich – habe – Angst!

Die Mangart Höhenstraße
Der Ausblick von der Mangart Höhenstraße ist einfach phänomenal
Das Navi ist von der Mangart Höhenstraße verwirrt
Wo lang denn jetzt? *g

Wahnsinn, wie eng das hier auf der Mangart Höhenstraße ist

Oben angekommen atme ich tieeeeffff ein… und aus… und noch mal ein. ENDLICH. Der Parkplatz ist zwar klein, aber wir finden einen Platz. Raus aus dem Wagen und einen Blick auf die tolle Aussicht werfen. Langsam normalisiert sich mein Herzschlag und ich kann diesen auch genießen. OK, man könnte die Straße noch ca. 1 km weiter hochfahren, das verweigere ich aber entschieden. Und zu Fuß gehen wollen die anderen nicht. Also machen wir uns wieder auf den Rückweg… den Höllentrip in die andere Richtung.

Fazit: Ein Ausflugsziel für Autofahrer mit Nerven aus Stahl. Und wenn ihr schonmal oben seit – nehmt euch etwas Zeit mit und macht einen Rundgang. Wir haben das nicht gemacht – leider.

Wo man mich noch findet:

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