10 - 20 km Natursteig Sieg Wandern Wandern in Nordrhein Westfalen

Natursteig Sieg – Etappe 7 von Herchen nach Schladern

Apfelbaum

Streuobstwiesen laden auf dem Natursteig Sieg zum naschen ein

Eines zu dieser Natursteig Sieg Etappe (Info), die ich im Oktober gewandert bin, möchte ich euch gleich am Anfang mitteilen. Die siebte Etappe ist richtig toll. Unser Wandertag hat mit mystischem Bodennebel begonnen, der im Laufe des Tages von Sonnenschein abgelöst wurde. Ich habe viele traumhafte Bilder gemacht… hatte aber leider keine Speicherkarte in der Kamera. FU**! Natürlich hatte ich auch keine Fotos auf dem Handy… und Heike, mit der ich heute wieder unterwegs war, hat auch keine gemacht. What the …?! Zum Glück haben Gabriele und Detlef, mit denen ich im Juli auf dem Natursteig Sieg gewandert bin, diese Etappe auch schon gemacht – inkl. Fotos. Vielen lieben Dank an euch beide für die tollen Bilder in diesem Beitrag! Ihr habt mir damit sehr geholfen.

Wanderpause

Gabriele und Detlef bei einer wohlverdienten Pause mit toller Aussicht.

Die Sieg

Immer wieder begegnen wir der Sieg

Von Herchen nach Schladern wandert man auf schmalen Pfaden

Jetzt aber zur Wanderung. Die Etappe sieben des Natursteig Sieg führt uns von Herchen nach Schladern. Sie hält alles, was ein Steig verspricht. Wunderschöne schmale Pfade, tolle Aussichten, herausfordernde Auf- und kniffelige Abstiege. Ich bin mehrmals richtig ins Schwitzen gekommen und der Anstieg bei Kilometer 15 hat mir dann den Rest gegeben. Aber es ist toll, wenn man es doch schafft und wieder richtig Luft bekommt. Na gut… dass Heike nicht mal richtig ins Schwitzen gekommen ist, hat meinen Erfolg ein wenig getrübt. Aber nur ein kitzekleines Bisschen.

Diese Natursteig Sieg Etappe ist ein herausforderndes Auf und Ab

Aussicht vom Auenberg

Schöner Blick vom Auenberg auf

Gleich am Anfang dieser Etappe gibt es einen Treppen-Anstieg zum Bodelschwingh Gymnasium. Diesen kenne ich schon vom Abstieg meiner letzten Tour. Der Weg führt uns einmal ums Schulgelände herum und dann weiter oberhalb der Sieg entlang. Jetzt kann das fröhliche Auf und Ab der Etappe beginnen. Erst erklimmen wir den Auenberg und als wir dann nach einem steilen Abstieg über den Fluß rüber nach Dattenfeld blicken, sehen wir zwei Dinge. Einmal die Burgruine Windeck (tatsächlich werden wir diese weit entfernt aussehende Burg am Ende der Tour nochmal wiedersehen) und dann die Doppeltürme der Pfarrkirche St. Laurentius. Diese auch Siegtaldom genannte Kirche ist die einzige doppeltürmige Kirche im Rhein-Sieg-Kreis. Und vom Natursteig Sieg aus hat man einen wunderschönen Blick darauf.

Der Siegtaldom

Die Zwillingstürme vom Siegtaldom

Wir sind nicht allein – eine andere Wandergruppe kreuzt unseren Weg

Ein bisschen bleiben wir noch an der Sieg. Ein Schild macht uns darauf aufmerksam, dass das vor uns liegende Teilstück “nur auf eigene Gefahr” begehbar ist. Der wunderschöne schmale Pfad schlängelt sich am Uferhang entlang und der Blick über das durch die lange Trockenheit breit gewordene Ufer ist herrlich. Eine größere Wanderertruppe junger Leute, die wir eben auf dem Auenberg überholt haben, holt uns wieder ein und wir lassen sie vorbeiziehen. Schließlich steht uns jetzt der längste Anstieg der Etappe bevor und den mache ich lieber gemütlich und ohne den Atem der nachfolgenden Wanderer im Nacken. Wir erklimmen also langsam Höhenmeter für Höhenmeter. Der Anstieg zieht sich, ist aber gut zu meistern.

Eine Bank auf dem Natursteig SiegKaum oben angekommen, geht es auch schon wieder hinab. Als wir den Ortsrand von Dreisel sehen, macht der Natursteig Sieg eine Schleife in Richtung Helpenstell. Der Weg führt uns an Pferdeweiden vorbei und wir treffen wieder auf die Wandergruppe, die diesen ebenen Streckenabschnitt nutzt, um eine Pause zu machen.

Lächelnd begrüßen wir uns und noch bevor die Schleife uns wieder zurück nach Dreisel führt und wir die Sieg überqueren, hat uns die Gruppe wieder eingeholt. Super, so haben sie alle die Chance zu sehen, wie ich mich den super steilen Streckenabschnitt hochschleppe, der uns nach der Siegüberquerung erwartet. Als ich oben ankomme, ist mir leicht schwindlig. Puh – das war hart. Zum Glück sind auch die anderen ein bisschen außer Atem… aber ich toppe sie alle. Hihi – egal. Nach einer kurzen Pause geht es schon wieder und die letzten drei Kilometer bis nach Schladern verlaufen gemütlich und ohne nennenswerte Höhenmeter. Jetzt nur noch mit dem Zug zurück zum Bahnhof Herchen und mit dem Wagen heim. Dachten wir…Die Sieg

Eine Rückfahrt mit Hindernissen

Wir erreichen das Auto und freuen uns auf eine gemütliche Rückfahrt. Aber hey – warum reagiert mein Wagen nicht auf die Funkfernbedienung? Ich werde doch nicht – ich habe doch nicht… DOCH, ich Depp habe vergessen, das Licht am Auto auszumachen. Mal wieder. Und bei meinem 20 Jahre alten Wagen, der weder über eine Lichtautomatik noch über einen Warnton beim Anlassen des Lichts verfügt, sollte man sowas nicht machen. Die Batterie ist leer – natürlich. Today is not my day. Aber zum Glück wohnt ein Teil von Heikes Verwandtschaft in Herchen. Und so müssen wir nur kurz auf die Retter mit Überbrückungskabels warten.

Fazit

Die siebte Etappe vom Natursteig Sieg ist super schön und herausfordernd. Eine absolute Empfehlung und eine ganz tolle Wegführung. Man sollte allerdings trittsicher sein, die Abstiege sind teilweise sehr steil und die Anstiege herausfordernd. Aber es lohnt sich – es sind 19 wunderschöne Kilometer.

Wer diese Etappe auch wandern möchte, findet den Track auf der Natursteig Sieg Website. Und obwohl wir diesmal während unserer Wanderung nicht gecached haben, liegen natürlich ein paar Geocaches auf dem Weg: Zwei Multis (GC2Q2Q0 und GC2Q2Q1) und ein Tradi: GC1GHTN. Viel Spaß!

Statistik Natursteig Sieg Etappe 7Für die Statistik
19,4 km
5 Stunden 01 Minuten in Bewegung
27 Minuten Pause
3,9 km/h reine Gehzeit
3,5 km/h inkl. Pause

Höhenprofil Natursteig Sieg Etappe 7

Höhenprofil der Tour

Die Wandertermine werden mit der Naturregion Sieg GbR abgestimmt. Ich erhalte Informationen zu den einzelnen Etappen und eventuell anfallende Reisekosten werden übernommen. Auf meine neutrale Berichterstattung hat diese Kooperation keinen Einfluß.

 

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