Tipps

Die Slowenische Küste – Ein Urlaubsbericht und eine Rezension

20160912_155316047_iosgesponsert* Nachdem wir unseren ganzen bisherigen Urlaub in den Alpen (zuerst in den Bayerischen, dann in den Julischer) verbracht haben, ist ein kurzer Abstecher zur Slowenischen Küste eine schöne Abwechslung. Und mit dem Familienreiseführer “Slowenische Küste mit Umgebung” vom familia Verlag war die Planung unseres Besuchs an der Adriaküste kein Problem.

Die anschaulichen Beschreibungen der Region und die vielen Fotos ließ die Vorfreude aufs “Meer seh’n” wachsen. Auf gut 180 Seiten erfährt man in diesem Reiseführer alles, was nötig ist, um vor Ort gut informiert zu sein. Meine Arbeitskollegin (eine gebürtige Slowenin) war ganz überrascht: “Wie… es gibt einen ganzen Reiseführer nur über die Küste? Die ist doch nur so winzig.”. Erstaunt und immer wieder zustimmend lächelnd blätterte Sie durch den Familienreiseführer – abgenickt von einer Einheimischen – perfekt.

20160815_194431473_ios

Schwarzes Risotto im Restaurant Capra #nomnom

Unsere Basisstation an der Küste ist Koper. Die einzige Hafenstadt Sloweniens mit ihren rund 25.000 Einwohnern ist auch die größte der drei Städte, die Slowenien an der Adria hat. Die Uferpromenade lädt zum Schlendern ein und viele Restaurants, Cafes und Bars sorgen für das leibliche Wohl der Besucher. Als wir explorativ die Stadt erkunden, begegnen uns viele der Sehenswürdigkeiten aus dem Reisefüher wieder. “Ist das nicht dieser Salzspeicher?”, “Guck mal da, die Promenade”… so geht es in einer Tour. Alle freuen sich, dass Meer zu sehen und ein bisschen mehr “Sommerurlaubsstimmung” abzubekommen. Auch das Restaurant Capra, was nicht nur von Robert Petrusa – dem Autor von “Slowenische Küste mit Umgebung“** – sondern auch von unserem Vermieter empfohlen wird, ist toll.

20160912_155401947_ios

Am Nachmittag des Anreisetages fahren wir nach Izola und besuchen einen abgelegenen Strand, der uns von unserem Vermieter empfohlen wird. Die “Weißen Steine” nahe des Hotels Belvedere sind zwar nur mühsam über einen steilen Pfad die Klippen herunter zu erreichen, dafür ist es hier aber sehr ruhig und idyllisch. Denkt daran, ein kleines Picknick, Sonnencreme und ein gemütliches Handtuch (besser noch eine gepolsterte Unterlage, z. B. vom Sonnenstuhl) mit zu nehmen. Eine Infrastuktur gibt es hier unten nämlich nicht. Uns hat nach knapp 1,5 Stunden der Hunger den ganzen Weg wieder hinauf getrieben – ab nach Izola, etwas essen und ein bisschen umgucken.

Da unten müssen wir hin... zu den "Weißen Steinen"

Da unten müssen wir hin… zu den “Weißen Steinen”

20160912_165849224_iosDie Innenstadt von Izola ist herrlich eng und verworren – parkt am Besten auf einem der großen Parkplätze etwas außerhalb… ansonsten braucht ihr sehr starke Nerven. Wir parken in der Nähe einer Werft, essen etwas und ich mache mich mit den Kids zu Fuß Richtung Altstadt auf. Albert – schon Krebsrot von der Sonne – entscheidet sich, mit dem Wagen etwas näher heran zu fahren.

Die Sonne knallt… hier an der Küste ist es nochmal deutlich wärmer als im Landesinneren. Bei über 30°C im Schatten macht das Spazierengehen keinen Spaß. So freuen wir uns, als wir – nachdem wir durch die kleinen Gassen geschlendert sind – den Stadtstrand Svetilnik erreichen und auch Albert wieder zu uns stößt (von wilden Fahrabenteuern berichtend). Wie im Reiseführer beschrieben, gibt es hier zahlreiche Schattenplätze unter den Bäumen im anliegenden Park. Herrlich. Also, ab ins Wasser – abkühlen. Dann etwas ausruhen und zurück nach Koper.

20160816_102249658_ios

Die Schwester der Kopenhagener Meerjungfrau lebt in Piran.

Am zweiten Tag nehmen wir das dritte Städtchen – Piran – etwas näher in Augenschein. Piran wurde mir von meiner Kollegin besonders ans Herz gelegt. Das auf einer Art Halbinsel erbaute Städtchen ist auf drei Seiten von Meer umgeben. Unglaublich schön. Wir nehmen den beschriebenen Weg aus dem Familienreiseführer “Slowenische Küste mit Umgebung” und parken  im Parkhaus Arze. Der Weg führt uns stetig bergab… und wir bekommen Panik. Heute ist es sogar noch heißer als gestern… gefühlte 50°C… und dann hier gleich wieder rauf? OMG… Egal. Dafür ist Piran wirklich die schönste der drei Städtchen. Winzige Gassen, kleine Geschäfte und eine Uferpromenade, die das Meer mit dicken Steinbrocken von der Stadt trennt. Einen Stadtstrand gibt es nicht, darum klettern wir wir einfach über die Steine und schon sind wir im erfrischenden Nass. Badesachen? Die werden überbewertet… schwarze Unterwäsche muss auch reichen. Tut das gut! Zusammen mit den Kindern plansche ich im Meer… während Albert sich netterweise angeboten hat, das Auto zu holen. Ein absoluter Traummann… und meiner *g.

Piran

Piran

Am Abend unternehmen wir einen kleinen Ausflug nach Kroatien – Bekannte von uns liegen mit ihrer Yacht in Poreč – ein knappes Stündchen mit dem Auto von Koper entfernt. Auch sehr schön hier, aber auch deutlich größer und VIEL touristischer. Es wimmelt nur so von Urlaubern aus aller Herren Länder. Trotzdem genießen wir den wunderschönen Abend am Hafen und beobachten die großen Yachten beim Anlegen und deren Besitzer beim promenieren. Mit Insidern am Tisch werden wir schnell darüber informiert, wie groß und teuer die Schiffe sind und welche Prominenz da gerade das Deck verlässt. Spannend.

Stimmt alles!

Stimmt alles!

Leider ist unser Aufenthalt an der Küste Sloweniens am nächsten Tag schon vorbei. Dabei gibt es noch so viel zu sehen. Es ist echt gemein, wenn man in einem Reiseführer spannende Dinge entdeckt, aber die Zeit fehlt, diese auch zu besuchen. Beispielsweise die Salentinen von Sečovlje, in denen immer noch Salz gewonnen wird. Oder die Burg Socerb aus dem 13. Jahrhundert oder ein Abstecher nach Triest oder ein Bootsausflug nach Venedig

Ihr seht, die Slowenische Küste hat zwar nur eine Länge von 46,6 km, aber es gibt viel zu sehen. Ich kann einen Besuch wirklich empfehlen. Es ist touristisch nicht so überfüllt, die Preise sind ok und für die ganze Familie gibt es viel zu entdecken.

Empfehlung: Sucht euch eine Unterkunft in Koper – hier kommt man überall gut mit dem Wagen durch, es gibt einen großen günstigen Parkplatz vor der Stadt (1 Euro pro Tag) und die Infrastruktur passt. Izola und Piran erkundet ihr dann zu Fuß. Durch die kleinen Gassen will niemand freiwillig mit dem Wagen fahren.

*Der Reiseführer wurde mir kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt.
**Partnerlink, wenn ihr den Reiseführer oder ein anderes Produkt über diesen Link kauft, bekomme ich von Amazon Provision.

 

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.