Ausflüge

Auf dem wunderschönen Königssee

Als wir gestern beim Kehlsteinhaus waren, konnten wir den Königssee (Website) schon aus der Ferne sehen. Wie er so blau schimmernd zwischen den Berghängen liegt… einfach wunderschön. Grund genug, ihn an unserem zweiten Tag im Berchtesgadener Land zu besuchen (ok, ein bisschen was hatte auch der Muskelkater vom gestrigen Abstieg damit zu tun – hihi) und eine Bootsfahrt zu machen.

Boote auf dem Königssee

Die Ausflugsboote warten auf Fahrgäste

Nach der Ankunft in Schönau am Königssee bin ich erst mal geschockt. Ein RIESENparkplatz erwartet uns… und der ist schon total überfüllt. OK, wir haben schon kurz nach Mittag und Sommerferien, aber wer rechnet denn damit, dass es soooo voll ist? Wahnsinn. Egal, geplant ist geplant. Also einen Parkplatz suchen und los geht’s.

Wir freuen uns schon auf die Bootsfahrt auf dem Königssee

Bevor wir aber den See zu sehen bekommen, müssen wir uns noch einen Weg durch die ganzen Souvenierständen und Fressbuden bahnen… und durch Touristen aus der ganzen Welt. Wahnsinn. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Na, das kann ja heiter werden. Am See angekommen kaufen wir uns die Fahrkarten und dann heißt es erst mal warten. Bis unser Schiff ablegt sind es noch gut 1,5 Stunden. Wir nutzen die Zeit um unsere Füße ins Wasser zu stecken, etwas zu Essen und die anderen Tourist zu beobachten.

Die Bootshäuser in Schönau am Königssee

Die Bootshäuser in Schönau am Königssee

Dann kommt unser Boot und wir verlassen das überfüllte Ufer. Der See ist unglaublich schön und beeindruckend. Die Touristen-Massen sind schnell vergessen und das türkisfarbene Wasser (immerhin ist der Königssee einer der saubersten Seen Deutschlands) hat uns in seinem Bann gezogen. Aber nicht nur das Wasser ist faszinierend. Auch die Berghänge die einem den Eindruck verleihen, als befände man sich in einem Fjord, ziehen unsere Blicke immer wieder auf sich. Dazu der strahlend blaue Himmel – einfach perfekt.

Die Farben hier sind wirklich faszinierend

Der wunderschöne Königssee

Diese Farben – ohne Worte

Kurz nach der Echo-Demonstration (jemand aus der Besatzung bläst auf der Trompete und wenn nicht gerade 80 % der Passagiere hektisch in ihren Rucksäcken kramen, um die Kameras rauszuholen, und Richtung Bläser stürmen, kann man das Echo sehr gut hören) erreichen wir unseren ersten Zwischenstopp in St. Bartholomä. Die Wallfahrtskapelle auf der Halbinsel Hirschau ist nur per Schiff bequem erreichbar. Zu Fuß ist sie ausschließlich über lange, teils hochalpine Wege zugänglich. Und als ich mich hier umguckt und die Berghänge sehe, ist es mir ein Rätsel, wie man überhaupt zu Fuß wegkommen soll. Auch noch ein ToDo für den nächsten Besuch hier, dass mal rauszufinden (ok, vorher übe ich noch ein bisschen das Erklimmen von Höhenmetern und nehme am besten auch ca. 20 kg ab *g).

St. Bartholomä am Königssee

Blick auf den Königssee

Ein Schattenplatz zum Träumen

Es gibt aber auch einen schönen, gemütlichen 30-Minuten-Rundgang über die Halbinsel, auf den ich mich zusammen mit den Kids begebe. Auch der lohnt sich – keine Höhenmeter aber wirklich schöne Blicke auf den See. Ich frage mich insgeheim, warum wir nicht schon am Vormittag hier waren – inkl. kleinem Picknickkorb und Badesachen. Ein Traum. Von der Anlegestelle rechts und links am See entlang gibt es nach wenigen hundert Metern tolle Ecken, an denen man ein Handtuch auszubreiten und ein/ zwei Stündchen verbringen kann. #beimnächstenmal

Wir hätten schon am Vormittag mit unserer Tour starten sollen. Den Obersee hätte ich gerne noch besucht.

Nach ein paar kalten Getränken im ehemaligen Jagdschloss setzen wir unsere Bootsfahrt fort. Von der Haltestelle Salet aus erreicht man in ca. 15 Minuten zu Fuß den Obersee und nach 3 km den Röthbach-Wasserfall am Ende des Tals. Sicher ein schöner kleiner Ausflug, für uns bleibt aber auch dieser Weg ein ToDo für den nächsten Besuch.

Bootsfahrt auf dem KönigsseeWir sind heute leider zu spät gestartet und müssen direkt wieder zurück nach Schönau schippern. Gegen 17.00 Uhr fahren die letzten Boote zurück und wir haben schon 16.40 Uhr. Schade. Egal – wir genießen auf dem Rückweg nochmal die tolle Natur und sind uns sicher… wir kommen wieder. Dann starten wir aber schon Morgens, nehmen ein Picknick, eine Decke und Badesachen für St. Bartholomä mit, schauen uns den Röthbach-Wasserfall an und genießen die Ruhe, die die Berge und das türkisklare Wasser ausstrahlen. Macht es am besten auch so, wenn ihr hier seit. Es lohnt sich.

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